Die Grafen im Netz

23.08.-10.09. 2014

Descensano (I T)

Mediterranes Flair am Gardasee
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Hier sind die Reiseberichte
Roadbook Anreise 23.08.2014  18:00 Abfahrt - Km Stand 85790 - (stark bewölkt) 17:45 Graz - Km Stand 85988 -  (seit dem Wechsel strömender Regen) 19:25 Klagenfurt - Km Stand 86118 - (Starkregen) 19:40 Strandcamping Wörtersee - Km Stand 86133 - (Übernachtung um €39,90!!) 24.08.2014  07:00 Abfahrt 08:00 Tarvis - Km Stand 86190 - (Italien / Wetter endlich sonnig) 09:20 Udine - Km Stand 86289 (bewölkt) 11:00 Venedig - Km Stand 86395 (bewölkt aber sehr warm) 11:30 Padua - Km Stand 86438 (sonnig) 12:30 Verona - Km Stand 8651 (strahlender Sonnenschein) 13:30 Desenzano - Km Stand 86448 - (strahlender Sonnenschein) Gesamt Km: 658 Camping San Francesco Ein riesengroßer Campingplatz erwartet uns. Der Platz 254 wurde für uns reserviert. Doch dieser gefiel uns gar nicht. Sehr schief und sehr viele Wurzeln. Zum Glück konnten wir noch tauschen. Platz 251 mit direkten Blick zum See. Wunderschön. Wir checken an der Rezeption ein. Währenddessen wird an  unserem Auto die Scheibe eingeschlagen und Tonis Handy geklaut. (alles andere hatte ich zum Glück mitgenommen). Na super, so waren wir nun einmal eine Stunde damit beschäftigt Millionen von Glassplittern aus dem Auto zu kehren. Kurzzeitig hatten wir leichte Krise. Doch dann versuchten wir uns doch auf den Urlaub einzustimmen mit den Gedanken es hätte was schlimmeres passieren können. So bauten wir das Zelt mit den diversen sonstigen Sachen auf, und haben uns dann abends Berner Würstel gegrillt und konnten bis 21:30 der Sonne über dem See zuschauen bis sie unterging. 25.08.2014 Gleich nach dem Frühstück fuhr Toni mit dem Motorrad los um einen Renault Händler zu suchen. Zum Glück nur 6km entfernt wurde er fündig. Schon für 14.00 bekommen wir einen Termin. So haben wir dann die Fahrräder ins Auto gepackt und sind los gefahren. Bei der Werkstatt ließen wir dann das Auto stehen und fuhren mit den Fahrrädern weiter. Zuerst nach Desenzano in die Altstadt und zum Hafen. Dann ein Stück der Küste entlang bis es keinen Radweg mehr gab. Dann zurück auf die Hauptstraße und bis auf die Halbinsel Sirmione. Unmengen an Touristen. Wollten eigentlich die berühmte Burg besichtigen, allerdings haben wir das aufgrund der Menschenmassen verschoben.  Wir kehren ein in einem einfachen Lokal am See. Sitzen mit zwei Bayern am Tisch und haben nett geplaudert. Toni trinkt ein Bier 0,4 um 6€!!!!! Und ich eine Zitronenlimonade 0,2 um 3€!!!!!!! Irre!!! Dann radeln wir wieder zurück zum Campingplatz und abends gibt’s Gegrilltes mit Bratkartoffeln. 26.08.2014 Gleich nach dem Frühstück fährt Toni nach Peschiera, um einen Abwasserschlauch zu besorgen. Unserer ist leider zu kurz. Bald ist er wieder da, montiert das Ding und von nun an haben wir Luxus pur. Zu und Abwasser!!!! Kein Wasser holen mehr (wie die letzten fünf Monate in der Lobau) und kein Abwasser entleeren!!!!!! Wetter heute wolkig aber angenehm warm.  So sitzen wir schon bald am Motorrad und fahren nach Solferino. Eine sehr geschichtsträchtige Stadt. Die Kirche mit den Gebeinen  aus dieser Schlacht konnten wir anschauen, jedoch der Turm war zu. Hier hat alles zu zwischen 12.30 und 16.30 incl. Geschäfte.  Nachdem wir umsonst auf den Turm hinauf marschiert sind fahren wir weiter, nun die Ostuferseite in der wir schon 1996, 1997, 1999, und 2001 Urlaub damals noch mit unseren Kindern machten. Da wurden einige schöne Erinnerungen war. Wir fuhren nach Peschiera, Lazise und Bardolino. Dort drehen wir um, besorgten noch etwas im Supermarkt und zurück geht’s Richtung Descensano. Mindestens 4x  hat es heute genieselt immer nur ganz leicht, aber warm ist es geblieben. Um ca. 16.30 kommen wir zum  Campingplatz zurück, trinken Kaffee und dann machen wir eine große Runde über den Platz um mal alles zu erkunden. Dann wird gekocht. Heute Eierspätzle mit Speck und Zwiebel und grüner Salat. Abends gibt’s wieder leichten Nieselregen, aber nach wie vor warm. 27.08.2014 Gleich nach dem Frühstück (bei strahlendem Sonnenschein vor unserer „Villa“ mit Seeblick) fährt Toni mit dem Fahrrad los um das Auto abzuholen. Doch leider ist die Fensterscheibe auf dem Weg von der Herstellerfirma zur Werkstatt zerbrochen, nun muss eine neue bestellt werden. Zum Glück haben wir genug andere Fahrzeuge mit. So starten wir um 11.00 unseren heutigen Ausflug mit dem Motorrad Richtung Westküste. Descensano - Lonato del Garda - Bedizzole - Calvagese Della Riviera - Muscolino - Gavardo - Salo Dort machen wir dann einen kleinen Spaziergang durch das Zentrum an den Strand. Es ist die Stadt am Gardasee mit der längsten Küste (3 km). Dann geht’s weiter nach Torri um mit der Autofähre wieder an die Ostküste zu gelangen. Da wir aber eine Stunde zu früh dort sind (Fähre fährt erst um 14.05, fahren wir noch weiter in den Norden. Landschaftlich ist es hier an der Westküste einzigartig. Eigentlich noch schöner als an der Ostküste. Riesige Berge und dazwischen stehen Palmen und Agaven. Irgendwann ca. 30km vor Riva del Garda (dem nördlichsten Teil vom See) drehen wir dann um, damit wir die Fähre um 14.05 erreichen. Am Hafen von Maderno bezahlen wir (17,20 für zwei Personen mit Motorrad) und verspeisen bis wir auf die Fähre fahren können unser Lunchpaket. Essen gehen  wollen wir hier eher vermeiden, einzigartig die Preise. Es gibt praktisch nichts unter 15.- (außer ein Kinder Wienerschnitzel das kostet 10.-) Wir verköstigen uns eh lieber selbst. Nun fahren wir auf die Fähre auf und genießen wunderschöne Aussicht auf 25 minütiger Fahrt. In Torri angekommen, die Hitze ist fast unerträglich (35° in Motorradkluft) ich will sofort zurück zum Campingplatz. Kurz bleiben wir noch stehen um eine Gurke fürs Nachtmahl zu besorgen. Und dann wird es mühsam. Wir fahren die Hafenstraße entlang- Garda-Bardolino-Cisano-Lazise-Peschiera. Alles Stop and go, da ist es noch heißer. Endlich sind wir um 16:30 am Campingplatz. Heute gibt’s gegrillte Ripperln mit Tsatsiki. Wieder können wir den traumhaften Sonnenuntergang am See bewundern. Jetzt ist es 21.00 und es hat noch immer 26°!!!!! HERRLICH!!!!!    28.08.2014 Gleich um 9.30 noch vor dem Frühstück (wir bzw. ich haben lange geschlafen) fährt Toni um nun endlich unser Auto abzuholen. Er hat es bekommen. (€160.-) Wir sind eigentlich überrascht über den Preis. 30.- für eine Mechanikerstunde!!!!!! (in Österreich sind das zwischen 80.- und 90.-. ) Anschließend gibt’s Brunch da wir ja kein Frühstück hatten. Dann machen wir heute wiedermal Fahrradausflug. Über Sirmione geht’s nach Peschiera. Sehr viel ist los, Massen an Touristen. Zuerst an den Hafen, wo wir den reichen Schnösel beim ein und ausschiffen der “Ultraschiffe“ zugeschaut haben. Dann fahren wir noch ins Zentrum. Schieben die Räder durch unzählige Touristen.  Ein Gelati haben wir uns nun gegönnt bevor wir den Heimweg anstreben. Um 17:00 sind wir wieder am Campingplatz. Heute gibt’s Geschnetzeltes mit Reis. Wir sind so dankbar über das Wetter. Tagsüber 30°. Jetzt 21:40 noch immer 26 Grad. 29.08.2014 Wieder einmal erwachen wir bei strahlendem Sonnenschein  und bereits 25°. Der Monte Baldo soll heute unser Ziel sein. So sitzen wir bereits um 09:30 am Motorrad und die Ostküste geht’s entlang. Peschiera- Cisano-Lazise-Bardolino-Garda-Torri-Malcesine. Alles Stop and go! Unmengen an Verkehr und Massen an Touristen. Nach 2 Stunden für 40km sind wir endlich am Fuße des Monte Baldo bei der Gondel. Doch wir müssen feststellen Millionen andere Menschen wollen da auch rauf. Mittlerer weile „sauheiß“ in Motorradkluft. Mindestens 2 Stunden anstellen in der prallen Sonne. NEIN DANKE!!! Wir verschieben es auf nächste Woche, vielleicht sind dann endlich überall die Ferien vorbei. Wir fahren weiter Richtung Norden bis Riva del Garda, dem nördlichsten Punkt am Gardasee. (Südtirol). Dort gönnen wir uns einen Cappuccino an der Küste und sind erstaunt über €2.- pro Kaffee.  Da wir nun schon ganz oben sind entscheiden wir uns auf der Westseite zurück zu fahren, dann haben wir den Gardasee komplett umrundet. Zuerst bis Limone. Gezählte 32 Tunnels teilweise sehr eng, teilweise unbeleuchtet. Ein bisserl Nervenkitzel!!! Dann weiter über Maderno bis Salo. Dazwischen bleiben wir stehen. Toni findet nach langem Suchen einen Schattenplatz. (In einer Busstation). Dort picknicken wir unsere mitgeführten Weckerln und dann geht’s weiter bis nach Descensano. Das letzte Stück kommt mir wie endlos vor. Noch dazu wird es immer heißer. Sehr froh bin ich, als wir um 16:00 am Campingplatz sind. Nach einem Kaffee fahre ich noch mit dem Fahrrad nach Sirmione zum Penny, wegen Salat zum Nachtmahl. Dann haben wir noch längere Zeit Backgammon gespielt und abends Schultersteaks mit Bratkartoffeln auf den Griller gelegt. 21.00 noch immer 26,8°.  30.08.2014 Heute ist für mich relax Tag angesagt. Toni fährt mit dem Motorrad zum Idrosee und von dort nach Riva del Garda und an der Westseite (wieder die vielen Tunneln) retour. Ca. 200km. Währenddessen mach ich ein bisserl Hausarbeit und befreie unseren Bus von den letzten Scherben. Man glaubt alles ist weg, und dann glitzert es  noch immer irgendwo. Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich Grundreinigung durchgeführt und den Rest des Tages bei wunderbarem Wetter mit lesen verbracht. Um ca. 16:00 war Toni wieder da, wir haben Kaffee getrunken und geplaudert. Abends gibt es heute Pizza von unserem Gasgrill!!!! Ur gut. Plötzlich um 21:00 zieht fürchterlicher Sturm auf. Alle Menschen rundherum fangen an Zelte dicht zu machen. Auch wir entscheiden ein Sturmband aufs Zelt zu spannen sowie die „draußen Möbeln“ rein zu holen. Doch es kam außer Sturm Nix. 31.08.2014 08:00! Jetzt ist das Gewitter da. (hat lange gebraucht) Toni montiert noch die Sat Schüssel ab weil es so stürmt. Ca. eine ¾ Stunde hat es geschüttet. Dann ist alles vorbei. Wir frühstücken schon im trockenen und dann geht’s mit den Fahrrädern los auf die Halbinsel Sirmione. Natürlich wieder unzählige Touristen, doch es gelingt uns einen Parkplatz für die Räder zu finden und das Castel zu besichtigen. 2.- Eintritt und wir können vor allem am höchsten Punkt (viele Stiegen) wunderbare Aussicht genießen.  Wieder hinunter marschieren wir am Strand entlang um an den letzten „Zipfel“ der Halbinsel zu gelangen. Wieder sehr heiß, allerdings führt der Weg (ca. 1 Stunde) großteils unter schattigen Bäumen. Dann wieder wunderbare Aussicht und viele Fotos. Retour gehen wir durch die Altstadt (bzw. werden wir geschoben) lauter sehr enge Gassen, viele „Kitschläden“. Mir gefällt das, Toni weniger!!!! Aber er marschiert brav mit aus Liebe zu mir. Irgendwann sind wir dann wieder am Hafen, und gehen noch in ein Lokal was trinken. (Wieder 1 Zitronenlimo und ein Bier 9.-) Dann radeln wir heimwärts. Am Weg nehmen wir noch was zur Jause mit. Aber davon sind wir nun schön langsam geheilt. Denn entweder ist es eine Mehlspeise die Stundenlang im Schnaps gebadet hat oder voller Zuckerguss ist. Abends gibt’s heute Knödel mit Ei und grünem Salat!!!! 21:30 Noch immer 26°!!!! Um ca. 22:00 zieht der Himmel zu, Wetterleuchten über den ganzen See. (teilweise Tag hell) Und dann ein Gewitter was wir noch selten gesehen haben. Gerade noch konnten wir unsere Campingmöbeln von draußen ins Zelt retten. Dann hat es geschüttet ohne Ende. Die Wege hier wurden zu Bächen. Bis Mitternacht  saßen wir im Zelt und haben der Natur zugeschaut!!!! Einfach überwältigend! 01.09.2014 Gewitter vorbei, aber etwas abgekühlt. Wir verzichten heute aufs Frühstück, denn wir haben lange geschlafen und wollen den Bus nach Verona erreichen. Heute haben wir Stadtbesichtigung geplant. So sind wir um 9.15 an der Bushaltestelle, doch dieser hat schon hier 15 Minuten Verspätung. Der Verkehr überall heftig. So brauchen wir nach Verona anstatt 1 Stunde 10 Minuten, knapp 2 Stunden. Endlich in Verona ohne Frühstück fallen wir gleich in einen Burger King verspeisen einen Hamburger und wissen wieder, dass uns das überhaupt nicht schmeckt. Aber zu mindestens Kalorien im Bauch. Nun geht’s weiter. Zuerst in die Arena di Verona. (6.- Eintritt) und schauen uns ja nicht zum ersten Mal die tolle Arena an. Gestern war Vorführung von Aida und so waren dutzende Bühnenarbeiter mit dem Abbau beschäftigt. Wahnsinn das viele Equipment!!!! Beeindruckend! Dann marschieren wir mit dem Stadtplan weiter zum Haus der Julia (Julietta). Wieder inmitten von unzähligen Touristen, plötzlich knallt auch wieder die Sonne vom Himmel. Wir schlendern dann auch noch durch den Markt am Hauptplatz und schauen uns noch einige berühmte Bauten an. Leider kann man in keine der unzähligen Kirchen rein. Alle zugesperrt. Am Nachmittag gehen wir wieder Richtung Bus, trinken noch etwas in einem kleinen Lokal an der Hauptstraße. Um 15:15 fährt der Bus wieder retour (eine Fahrt 4.- im Vorverkauf) und wieder sehr viel Verkehr wie hier überall. Um 17:00 sind wir wieder am Campingplatz bei 27° angekommen. Abends grillen wir heute Bratwürste mit Baguette.  02.09.2014 Unser 26.Hochzeitstag!!!!!!! Wir schlafen sehr lange. Nach dem Frühstück fahre ich mit dem Fahrrad nach Descensano zum Markt. Mit mir Millionen anderer Menschen auch. Aber ich genieße es.Bis 13:00 dann sperren alle zu. Zurück zum Campingplatz und dann noch zum Penny nach Sirmione einkaufen. Den Rest des Tages verbringe ich am Strand in der Sonne. Toni war währenddessen eine große Runde mit dem Motorrad unterwegs. Einmal rund um den See und teilweise auch in die Berge rauf. Um 17.00 war er wieder zurück, und heute gibt’s gebackene Calamari mit grünem Salat.  Und eine Flasche Bardolino Rose!!!! Köstlich! Und weil ich soviel gekauft habe von den Calamari, gibt’s das morgen noch einmal!! 03.09.2014 Um 5.00 früh beginnt es zu regnen, schütten und stürmen und hört erst um 17.00 wieder auf. So verbringen wir den Tag Indoor mit lesen, Computern, Foto sortieren etc. etc. Super fauler Relaxtag. Nach 17.00 können wir wieder draußen sitzen und es gibt die zweite Portion von den Calamari. 04.09.2014 Monte Baldo (der zweite Versuch) Wir frühstücken bei bewölktem aber warmen Wetter und wollen mit dem Motorrad losfahren. Noch nicht mal die Helme am Kopf beginnt es leicht zu regnen. Wir disponieren um und fahren mit dem Auto. Kein Regen mehr nur irrer Stau überall. Es gibt hier am Gardasee keine Straßen ohne Stau egal zu welcher Uhrzeit und zu welchem Wetter. So kämpfen wir uns bei bewölktem, aber trockenen Wetter Richtung Malcesine. Dort angekommen ist der Parkplatz der Gondel natürlich voll, so finden wir einen anderen außerhalb. Wir bezahlen 4,40 für 4 Stunden und marschieren dann zur Gondel. Leider ist der Himmel zu, sehr bewölkt, trotzdem fahren wir um 20.- pro Person rauf, denn wäre das Wetter schön müsste man stundenlanges Anstehen in Kauf nehmen. Trotz Bewölkung tolle Aussicht in der Gondel. Bei der Mittelstation (San Michele) müssen wir umsteigen, die nächste Gondel dreht sich während der Fahrt um die eigene Achse. Beeindruckend!!!!! Oben angekommen bei 9° und starkem Wind marschieren wir auf der Panoramastrecke herum. Wir sind ja ausreichend gekleidet, aber einige Flip Flop Touristen steigen aus der Gondel raus und schwups sofort wieder zum runter fahren rein. Nach einiger Zeit wird auch uns zu kalt, vor allem tun Toni schon die Ohren weh. (kein Hauberl mit….) So fahren wir nach einiger Zeit auch wieder runter und besichtigen dann die Burg von Malcesine und die Altstadt. (die wunderschön ist). Nach einer take away Pizzaschnitte treten wir die Rückreise an. Und es ist wie immer überall nur Stau Stau. 1 ½ Stunden sind wir für die 50km unterwegs. Aber schön war der Ausflug. Abends gibt’s heute Makkaroni carbonara. 05.09.2014 Bewölkt beginnt der Tag. Um 10.00 sitzen wir schon am Motorrad um das hier berühmte Schigebiet San Zeno zu besichtigen. Wieder die Ostküste entlang und wie immer Stop and go. Heute besonders extrem. Froh sind wir nach 2 Stunden und 20 km endlich von der Küstenstraße bei Garda raus können und in das Schigebiet hoch zufahren. Viele Spitzkehren, viel Angst (ICH). Oben angekommen haben wir zwar einen wunderbaren Blick über den ganzen See, aber Schigebiet?!?!?! Schladming, Kitzbühel und Co. würde einen Lachanfall bekommen!!!!!!! Nun besuchen wir noch die Kirche am Gipfel, zünden das obligatorische Kerzerl an, machen etwas Pause am Kirchenvorplatz mit Blick am See und dann geht’s wieder Richtung See, da wir das Ölmuseum heute noch besuchen wollen. In Garda kommen wir zum See und wie immer Stop and go weiter bis Cisano. So kommen wir um 13.30 zum Museum, dieses hat wie alles hier bis 14.30 Mittagspause. So fahren wir wieder ein Stück retour und gehen in die Altstadt von Bardolino. Auch sehr nett. Tausende Touristen mit uns. Trotzdem finden wir ein Lokal wo wir im Schatten etwas trinken können. Wird schon wieder immer heißer und heißer!!!!! Dann um 14.30 zurück zum Ölmuseum. Sind sehr erstaunt. GRATIS Eintritt!!!!! So schauen wir uns alles an und können auch noch einen Film über die Geschichte der Ölherstellung hier in Cisano anschauen, sowie einen über die generelle Geschichte des Öls. Sehr interessant und lehrreich. Nach dem Museum gibt’s im Verkaufsraum noch viel an Angeboten zum kaufen, aber auch zum Verkosten. Habe mich fürs Verkosten entschieden, da mein Hunger schon groß ist. Diverse Olivenpestos auf Kekse gibt’s, viele verschiedene Oliven und diverse Öle in Weißbrot getunkt. Gekauft haben wir aufgrund der Preise hier Nix. Dann geht’s wie immer im Höllenverkehr entlang der Küste zurück zum Campingplatz. Es gibt hier einfach keine Umfahrungsmöglichkeiten. Na ja schön langsam gewöhnen wir uns daran. Wieder mit 10km/H in glühender Hitze zurück zum Campingplatz. Dann trinken wir Kaffee und während Toni mit diversen Ver-und Entsorgungsarbeiten beschäftigt ist, fahre ich mit dem Fahrrad nach Sirmione zum Penny um noch etwas einzukaufen. Das Fahrrad ist hier mit Sicherheit die schnellste Möglichkeit um irgendwo hinzukommen. Abends  grillen wir Fleisch und Halumi mit Kartoffeln. 06.09.2014 Bei strahlendem Sonnenschein steht heute eine Gardaseekreuzfahrt auf dem Programm. Gleich nach dem Frühstück fahren wir mit den Fahrrädern nach Descensano, hängen diese an und besteigen nachdem wir lange um Tickets angestellt waren um 10.30 das Schiff und starten eine Rundreise. Die erste Station ist die Halbinsel Sirmione- dann Peschiera- Lazise- Bardolino und Garda. Dort haben wir 1 Stunde Aufenthalt, bummeln in ein nettes Lokal, trinken Kaffee und dann geht  das ganze wieder retour. Wieder nur strahlender Sonnenschein, aber sehr heiß, dass man am Schiff durch den Fahrtwind ja nicht so spürt. Um 16.30 sind wir wieder in Descensano wo wir noch einen Altstadtbummel machen. Dann zurück zu den Fahrrädern und zum Campingplatz geradelt. 07.09.2014 Toni fährt schon zeitig in der Früh mit dem Motorrad los um eine große Runde zu machen. Vorher bringt er mir frische Weckerln. Ich erwache heute erst um 9.30. Nach einem guten Frühstück fahre ich mit dem Fahrrad los. Zuerst auf die Halbinsel Sirmione, dann nach Peschiera und nach einem kleine Einkauf wieder zurück zum Campingplatz. Einkauf ausladen und dann weiter nach Descensano. Permanent versuche ich diese fürchterlichen verkehrsreichen Straßen zu verlassen, jedoch sinnlos, nach viel bergauf und wieder bergab kommt man immer wieder zurück. Aber wie schon oft genieße ich die tolle Aussicht entlang des Sees. Die Sonne knallt auch heute wieder runter. Nach ca. 30km bin ich um 15.00 wieder am Campingplatz und lege mich in die Sonne. Kurz darauf kommt auch Toni schon. Er hat heute auf Umwegen und durch die Berge den See mit dem Motorrad umrundet. 240km!!!! Dann trinken wir noch Kaffee, gehen duschen und abends können wir wie fast jeden Tag beim Sonnenuntergang am See essen. Heute Bratwürstel mit Erdäpfelschmarrn und Salat. 08.09.2014 Heute gibt’s wieder einen gemeinsamen Fahrradausflug. Nach Peschiera. Dort hängen wir die Räder am Strand an und marschieren auf den kleinen Hügel des Ortes, mit wunderbarem Blick auf die ganze Region. Außerdem ist heute Markt so wuzeln wir uns auch dort noch mit tausenden Touristen durch. Dann in der Altstadt kehren wir ein, trinken etwas und radeln am frühen Nachmittag wieder retour. Am Nachmittag Strand liegen und sonnen. Abends kommt Fleisch auf den Griller mit gegrilltem Knoblauchbrot und Salat. 09.09.2014 Bewölkt und der Wetterbericht für die nächsten Tage furchtbar. So beschließen wir einen Tag früher abzubauen. Na das war dann sehr sehr mühsam, denn erstens war das Zelt von zwei Gewittern voller Matsch und zweitens haben tausende Krähen auf unser Zelt geschissen!!!! (und ich hab die Gfraster beim Frühstück noch mit Bröseln gefüttert) Lauter blaue „Gacke“- haben uns sagen lassen, das ist,  weil die vor allem Blaubeeren fressen. Na das war eine Arbeit. So war es bis wir alles gereinigt und verstaut hatten 17.00 und nach einer Dusche gingen wir am Platz essen. Ich bestelle Spaghetti frutti di mare und Toni eine Lasagne. Na ich war zufrieden aber Tonis Lasagne war ca. 3x3 cm groß und 2cm hoch. Na da waren die Augen aber traurig. Doch durfte er nachher noch Spaghetti aglio olio essen so war auch er zufrieden. Mit zwei Getränken 49.- Abends haben wir dann noch mit unseren deutschen Nachbarn die halb volle Flasche Baracz geleert, denn wir konnten sie nirgends mehr verstauen. Um 22.00 dann die große Flucht in den Wohnwagen, denn es beginnt fürchterlich zu schütten. Und wir liegen kurz darauf im Bett und sind nur glücklich, dass alle trocken ist. 10.09.2014 Um 7.00 läutet erstmals wieder ein Wecker, wir trinken Kaffee, machen noch alles restliche dicht und startklar, hängen an und schon um 8.15 verlassen wir den Campingplatz.   Heimreise problemlos ohne Stau und mit kaum Verkehr. Wir haben in sehr viel gesehen und sind viel mit dem Rad gefahren Wir finden noch immer, dass der Gardasee eine der schönsten Gegenden der Welt ist Bis auf den Einbruch im Auto Ein wunderschöner Urlaub
Hier gibt es die Fotos