Die Grafen im Netz

23.08.-13.09. 2008

Plön (D)

Urlaub im „Hohen Norden“
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Hier sind die Reiseberichte
23.08.2008 Am 23.8.2008 ist es soweit. Nachdem wir schon vor einer Woche den Wohnwagen eingeräumt haben, starten wir um 7.50 in Wien Richtung Steinbrunn. Unser Auto ist wie immer knallvoll. (Motorrad und die dazugehörigen Bekleidungsartikel, Vorzelt, Zeltstangen, Griller, Zeltheizung, etc. etc.) Schon bald sind wir in Steinbrunn, hängen an, ein letztes Mal WC, den Reifendruck kontrolliert und um 9.08 starten wir in den Urlaub. Zuerst geht’s mal wieder Richtung Wien, etwas mühsam denn auf der A23 gibt’s seit heute Nacht nur eine Spur (also eine ½ Stunde Stau), dann auf die A22 Richtung Tschechien. Wir passieren die Grenze und es geht sehr mühsam und ohne Autobahn ca. 70km „Bundesstraßerln“. Endlich wieder Autobahn doch kurz vor Prag ist diese wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. (nicht wie in Wien nur eine Spur, sondern gar nix). So machen wir mit Bus und Wohnwagen eine „Sightseeing Tour“ durch Prag. Zum Glück haben wir den Tom Tom sonst glaube ich hätten wir niemals wieder aus Prag herausgefunden. Natürlich müssen tausend Autos mit uns da durch. Also ein erheblicher Zeitverlust was uns aber keine Rolle spielt, denn wir sind ja im Urlaub. Den ganzen Tag begleitet uns strahlender Sonnenschein. Weiter geht’s auf der tschechischen Autobahn, die uns für eine Strecke 31 Euro kostet. Um 16.30 passieren wir endlich die Grenze zu Deutschland und sind dann auch bald in Dresden. Eigentlich wäre das nun das Ziel des heutigen Tages gewesen, doch wir wollen mehr, denn dann haben wir morgen nicht mehr so viel zu fahren. Also noch 200 km und Dank unseres Tom Tom navigieren wir sehr problemlos auf einen Campingplatz Schmöckwitz in Berlin Grünau. (nur 13 km von unserer Route entfernt) Inzwischen ist es 19.50 Wir suchen uns einen Platz in einem riesigen Föhrenwald am Krossinsee, stellen den Wohnwagen gerade und gehen dann am Platz in einen sehr gemütlichen Imbiss.   Wir essen Berliner Currywurst mit „Tunke“, was uns sehr gut geschmeckt hat. (ich glaube aber wir hätten ALLES, egal was, gegessen so hungrig waren wir) Ein wenig sind wir noch draußen gesessen, doch schon bald wird es sehr frisch und wir sehr müde. Um 7 Uhr planen wir morgen weiterzufahren. 24.08.2008  Um 6.15 läutet der Wecker wir stehen auf und ich kann es kaum glauben was ich da höre. Wir haben IHN nicht vergessen! Unser Wohnwagentrommler ist wie immer mit uns gefahren. Also trinken wir schnell einen Kaffee, hängen wie schon so oft im Regen an, bezahlen die Übernachtung (20 Euro) und fahren um 7.15 los. Sehr schnell sind wir wieder auf der Autobahn und hören Radio Berlin. Gerade sind Nachrichten und der Wetterbericht. Das heutige Wetter wird vom Sprecher als „recht schmuddelig“ bezeichnet. Was das bedeutet wissen wir bald. Die ganze Strecke über haben wir ein Wechselspiel aus Nieseln, leichtem Regen, starkem Regen und sintflutartigen Schauern. Um 8Uhr bleiben wir stehen und frühstücken beim Mac Donalds (das dürfen unsere Kinder niemals erfahren). Sonst verläuft die Fahrt problemlos und um 13.01 kommen wir zum Campingpark Augstfelde, unserem Ziel in Schleswig Holstein am Vierer See. Derzeit strahlender Sonnenschein. Die sehr nette Dame an der Rezeption begrüßt uns mit „moin, moin“ (und das um 13Uhr!!- später haben wir gelernt, dass das nichts mit „Guten Morgen“ zu tun hat, sondern „Guten Tag“ bedeutet.) Da von 13-14.30 der Schranken zu ist, bekommen wir vorerst den Platzplan und gehen uns einmal einen Platz aussuchen. Wir wählen den Platz Nummer 6 in der Kaninchengasse wo wir sogar fürs Vorzelt einen betonierten Platz haben. Das heißt es kann nun schütten was es will und es macht nie wieder „Quatsch Quatsch“ wenn man aus dem Wohnwagen steigt. Wir besichtigen noch den Campingplatz und den Strand und checken dann an der Rezeption ein. Schon bald ist es 14.30 und wir können hineinfahren. Inzwischen ziehen dunkelschwarze Wolken auf, so beginnen wir flott mit dem Aufbau. Doch kaum haben wir die Zeltplane eingehängt beginnt es schon zu regnen. Jedoch bauen wir weiter auf und als das Zelt fertig steht ist es auch schon „waschelnass“. Da es aber ständige Regenpausen gibt bauen wir weiter auf und richten unser Heim sehr gemütlich ein. Um 20 Uhr sind wir fertig, gehen duschen und sitzen schon um 20.30 im Vorzelt bei Kerzenschein, Rotwein und Toni grillt Berner Würsteln. Sehr bald fallen wir erschöpft ins Bett. 25.08.2008  Schon um 6.40 sind wir ausgeschlafen. (Der Trommler schläft noch) Wir stehen auf und als wir etwas später beim Frühstück sitzen ist auch der Trommler erwacht und trommelt. Der Supermarkt am Platz ist für einen Campingplatz sehr groß und hat wirklich sehr viel und eine relativ große Auswahl. Den Vormittag verbringen wir noch mit restlichen Kleinigkeiten. So montiert Toni noch die Dinge wieder aufs Motorrad die zum Transport runter müssen (Rückspiegel, Koffer, Sichtschutz) und auch die Fernsehantenne muss noch installiert und montiert werden. Das Wetter sieht heute eher wieder „schmuddelig“ aus, wobei wir nun gelernt haben, dass der Radiosprecher aus Schleswig Holstein dazu „durchwachsen“ sagt. Da es aber kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Bekleidung starten wir gegen Mittag mit dem Motorrad zur ersten Erkundungstour. Wir fahren nach Plön, Ascheberg, Dessau (rund um den großen Plöner See), dann am Stocksee entlang bis Einhörner und von dort nach Bad Segeberg. Dort parken wir und besichtigen zuerst das riesige Areal der Karl May Festspiele. Ein richtiges kleines Indianerdorf ist rund um das Freilichttheater aufgebaut. Dann marschieren wir noch auf den Kalkberg („Berg“ ist übertrieben- ein kleiner Hügel) von wo aus man über die ganze Stadt schauen kann (wenn es nicht nebelig und bewölkt wäre) und auch ins Theater hinunter sieht. Nachdem wir dann noch eine Runde durch Bad Segeberg gedreht haben fahren wir wieder zurück um uns in der Nähe von Plön noch den Nobelkurort Bad Malente anzuschauen. Es ist weiterhin bewölkt regnet aber immer nur 5 Minuten, wobei die Regenpausen immer länger werden. Wir bummeln durch die Innenstadt kaufen uns an einem Fischstand zwei Matjesbrötchen (= Semmel) sitzen dann noch ein bisserl am Dicksee und fahren dann wieder nach Plön. Dort sind wir von der Altstadt sehr beeindruckt. Wunderschön und so wie überall in der Gegend fast alle Häuser, egal ob alt oder neu aus Backsteinpflaster gebaut. So bummeln wir noch durch die Fußgängerzone von Plön (zusammen mit Unmengen von Touristen) und zum Abschluss geht’s noch zum Lidl um ein paar Lebensmittel zu besorgen. Um 17.30 sind wir wieder am Campingplatz. Heute kochen wir Spaghetti aglio olio mit grünem Salat. Motorradkilometer: 120 26.08.2008 Um 7.30 stehen wir auf und nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir mit dem Motorrad los. Es ist sehr bewölkt aber trocken. Temperaturen dzt. 15°. Unser heutiges Ziel: Die Insel Fehmarn. Es geht von Plön nach Lütjenburg, Oldenburg, Heiligenhafen und schon stehen wir vor der großen imposanten 1km langen Brücke auf die Insel Fehmarn. (184km² ist die Insel groß) Gleich fahren wir an die nördlichste Stelle nach Puttgarden, wo der Hafen für die Überfuhr nach Dänemark ist. Da es immer kälter und stürmischer wird, fahren wir nun noch in die Hauptstadt von Fehmarn, die Stadt Burg. Endlich kein Wind mehr und etwas wärmer. Wir bummeln auch durch diese Stadt (wieder gibt’s ein Fischbrötchen an einem Fischstand), eine schöne evangelische Kirche haben wir auch noch begutachtet und zum Schluss noch den Hafen von Burg. Im Lokal „Hafenblick“ haben wir dann noch etwas getrunken und da das Wetter weiterhin düster und feucht ist fahren wir zurück. Diesmal an der Lübecker Bucht entlang. Durch Heringsdorf, Grube, Cismar (hier halten wir nochmals um das Kloster  hier anzuschauen), dann weiter nach Grömitz, Neustadt, Eutin und zurück nach Augstfelde. Um 17 Uhr sind wir am Campingplatz. Es hat heute wieder häufig geregnet aber jedes Mal immer nur ein paar Minuten. Heute Abend gibt’s Putengeschnetzeltes mit Reis und Salat. Motorradkilometer: 220 27.08.2008 Leider Schlechtwetter. Es nieselt den ganzen Tag. lt. Wetterbericht soll es erst ab Samstag besser werden. Wir frühstücken heute Schinken-Käse Toast mit unserem neuen Mini-Plattentoaster. Danach beschließe ich (und mein Ischias empfiehlt es mir) mich heute weder in ein Auto noch auf ein Motorrad zu setzen. So entscheidet sich Toni für eine Rundfahrt die mich eigentlich eh nicht sonderlich interessiert. Er fährt nach Kiel und besichtigt folgende Dinge: Nordostseekanal Einlaufschleuse Nordostseekanal Marinestützpunkt Kiel Hafen Kiel Marine-Ehrenmal in Laboe U-Boot Museum in Laboe Währendessen ziehe ich mich warm an (sehr warm- es hat 11°, nieseln und Wind) nehme meine Stöcke und marschiere los. An der Rezeption lerne ich noch, dass Nordic walken in Schleswig Holstein „Stöckchen loofen“ heißt. Ich marschiere in den nächsten Ort Bosau (ca. knapp 5km Rad- und Wanderwege) und schaue mich dann ein bisserl in Bosau um. Ein paar nette Häuser habe ich fotografiert und natürlich war ich auch in der St. Petri Kirche drinnen. Sehr oft gibt’s am Weg wunderschönen Seeblick, allerdings bei dem Wetter weniger beeindruckend. Da es immer ungemütlicher wird loofe ich mit meinen Stöckchen retour. Den restlichen Nachmittag verbringe ich gemütlich mit Kreuzworträtseln in meinem wunderbaren warmen Bett. Toni kommt dann um ca. 16.30 und bringt eine gute Jause mit und so trinken wir gemeinsam Kaffee. Auch hat er fürs Nachtmahl Kotelett, Kartoffeln und Salat gekauft so werden wir am Abend grillen. Außerdem war ihm offensichtlich den ganzen Tag am Kopf kalt (immer kann er ja den Helm nicht auflassen) so hat er sich in Kiel ein Hauberl gekauft mit der Aufschrift: „Schietwetter“ und eine Flasche Korn für die innere Wärme. Motorradkilometer: 147 (nur Toni) 28.08.2008 Als wir aufstehen und der alltägliche Regenguss sich entleert hat, können wir unseren Augen kaum trauen. Es gibt eine SONNE im Norden. Voller Freude genießen wir ein Frühstück bei Sonnenschein und 17°. Sehr flott sind wir fertig und schwingen uns aufs Motorrad. (sonst ist womöglich die Sonne wieder weg) Unser heutiges Ziel ist Hagenow. Wir wählen eine Route, die uns durch sehr viele kleine und große Städte führt. Lübeck - Ratzeburg - Mölln (wir sind nun in Mecklenburg Vorpommern) - Marienstedt - Zarrentin - Wittenburg - Hagenow Hier will ich nun vor allem das Haus in dem meine Oma mit ihrem Vater und Stiefmutter gewohnt hat anschauen. Sehr schnell haben wir die Hagenstraße 36 gefunden. Ein verfallenes Haus in dem seit 20 Jahren niemand mehr wohnt. (sagt uns die Nachbarin). Einen Ziegel habe ich mir abgebrochen und nehme ihn als Erinnerung mit. Da wir nun aber mehr über dieses Haus wissen wollen, gehen wir nun ins Rathaus aufs Einwohnermeldeamt. Dort werden wir ins Landeskreisamt, das sich auch in der Hagenstraße befindet, weiter geschickt. Und von dort schickt man uns ins Archiv im Nebengebäude. Eine sehr nette Dame, Fr. Herbst versucht dann etwas über das Haus herauszufinden. Es wurde vor 1870 gebaut, hat 147m² Grund, 89m² Wohnfläche, 3 Wohneinheiten, WC im Hof, und hatte zuletzt 1967 einen Eigentümer namens „Schwerer“. Seit 1987 ist es unbewohnt. Ich möchte natürlich nun wissen wie lange mein Urgroßvater dort gewohnt hat, allerdings sagt sie fehlen viele Unterlagen („da haben die Russen Feuerchen gelegt“) und außerdem weiß ich leider nur den Namen „Müller“- und der ist ja nicht sehr selten. Sie sagt wenn sie Vornamen und Geburtsdaten hätte, könnte sie evtl. noch forschen. So gibt sie mir ihre E-Mail Adresse und ich werde ihr diese Daten schicken. Ziemlich lange waren wir dort, diese Dame hatte offensichtlich auch Freude mit uns, wenn man sich sonst ausschließlich mit Papieren beschäftigt. Danach sind wir noch in die Altstadt, natürlich habe ich mir wieder ein Matjesbrötchen gekauft, und dann sind wir zurückgefahren. Diesmal den kürzesten Weg. (über die grausige Autobahn) In Plön haben wir noch Salat gekauft und um 18.00 waren wir dann wieder am Campingplatz. Wetter war den ganzen Tag trocken und immer wieder zeigte sich die Sonne. Heute gibt es ein Gröstl (aus „Resteln“) mit grünen Salat. Abends wird es sehr frisch so wird die Zeltheizung aktiviert. Motorradkilometer: 289  29.08.2008 Da der Vormittag sehr durchwachsen ist bleiben wir zu Hause, gehen abwechselnd ins Internet an der Rezeption und relaxen. Mittags soll es besser werden. So ist es dann auch Um 11.30 sitzen wir am Motorrad und bereits an der Rezeption beginnt es zu regnen. Vorerst kann uns das nicht erschüttern wo doch jeder Regen hier nur 5-10 Minuten dauert. Diesmal war es anders. Wir fahren nach Travemünde und nach knapp 50km schüttet es noch immer. So parken wir direkt am Hafen und flüchten sofort ins nächste Lokal um zu trocknen und um einen heißen Tee zu trinken. Aber da es nun zu regnen aufhört, wir etwas auftrocknen und nach einer ¼ Stunde noch immer keine Kellnerin kommt, beschließen wir zu gehen. So schauen wir uns zuerst die Kirche St. Laurenz aus dem 16Jh. an. Danach gehen wir zum Hafen, sehen viele große und kleine Schiffe und auch ein Fischstanderl nach dem anderen. So können wir einfach nicht anders und kaufen uns jeder ein Backfischbrötchen. Mittlerer weile haben wir ja schon Vergleiche, es war das Beste von allen. Anschließend beobachten wir die Fähre zur vorspringenden Landzunge Priwall, das zu Travemünde gehört, aber sich im Bundesland Mecklenburg Vorpommern befindet. Wir (vor allem ICH) wollen auch mit der Fähre fahren, so lösen wir ein Ticket für 1,05 Euro pro Person und fahren hinüber. Nachdem wir eine kleine Runde über die Landzunge gedreht haben, parken wir beim Hafen der Passat. Die Passat ist ein riesiges Segelschiff mit 4Masten. Es ist ein 115m langer denkmalgeschütztes und ehemaliger Salpeter und Getreidefrachter mit 4100m ² Segelfläche und sie lief erstmals 1911 von Hamburg aus. Seit 1988 ist es als Museumsschiff restauriert. Wir besichtigen dieses (3€ pro Person) und sind wirklich beeindruckt. Es herrscht nun strahlender Sonnenschein über uns aber rundherum dunkelschwarze Wolken. Wir fahren wieder zur Fähre zahlen wieder 2,10 € und fahren zurück. Diesmal finde ich es sehr lustig, dass direkt neben unserem Motorrad ein Linienbus auf der Fähre steht. Währenddessen beginnt es wieder zu regnen, und dieser begleitet uns bis Eutin, der Stadt die wir uns eigentlich heute auch noch anschauen wollten. Es ist 17Uhr, das Schloss Eutin und die diversen Nebengebäude schließen ihre Pforten. So wandern wir in die Fußgängerzone und kehren in einem Lokal ein um etwas zu trinken. Wieder schüttet der Himmel Massen an Wasser aus. Noch schnell kaufen wir einen Salat fürs Nachtmahl und fahren heim. Um 18.30 sind wir am Campingplatz. Heute gibt’s Makkaroni Carbonara + Salat, und die Zeltheizung läuft heute noch lange damit unser Gewand wieder trocken wird. Motorradkilometer: 120 30.08.2008 Als wir erwachen wissen wir, dass der Wetterbericht gehalten hat was er versprochen. Die Sonne lacht, blauer Himmel und schon um 9Uhr hat es 25°- so will ich heute einen „Sonnenbratetag“ einlegen. Toni startet mit dem Motorrad um 10Uhr. Zuerst erledige ich ein bisserl Hausarbeit, dann gehe ich ein bisserl zum Strand und danach knalle ich mich vor dem Wohnwagen in die Sonne und verbringe den restlichen Tag mit lesen. Einfach herrlich! Um 15 Uhr hat es 44° in der Sonne und das Ende August im Norden. Um 18 Uhr kommt Toni retour (eine Stunde vorher hat er angerufen, damit ich mir keine Sorgen mache) und erzählt wo er heute überall war. Augstfelde - Rendsburg - Eckernförde - Kappeln - Flensburg (fast in Dänemark) - Niebüll - und retour über die Autobahn Da er nichts zum Essen mitgebracht hat, gehen wir heute ins Restaurant am Campingplatz essen. Toni isst Kabeljau im Speckmantel mit Bratkartoffeln und ich Matjesfilet mit Folienkartoffeln. Jeder auch noch einen Salat dazu. Wir bezahlen 29 Euro incl. 2 Getränke und verbringen den restlichen Abend noch mit fernsehen (ICH) und Computerspielen (Toni) Motorradkilometer: 431 (nur Toni) 31.08.2008  Wieder strahlender Sonnenschein schon in der Früh. Heute gibt’s ein sehr flottes Frühstück und schon um 9Uhr sitzen wir am Motorrad. Hamburg ist heute unser Ziel. (Seit Jahren oder vielleicht schon seit Jahrzehnten Tonis Traum) Wir wählen die autobahnfreie Strecke. So kommen wir nach ca. 2Stunden in Hamburg im Hafen an. Da es ja mit dem Motorrad sehr leicht ist einen Parkplatz zu finden, sind wir schon sehr bald in der Hafencity. Unzählige verschiedene Schiffe bieten Hafenrundfahrten an. Wir wählen ein relativ kleines Schiff um 10 Euro pro Person. Ein sehr netter und lustiger Kapitän führt uns über eine Stunde durch den Hafen und gibt sehr interessante Informationen dazu. Nur sehr sehr konzentriert muss man zuhören damit man die Sprache versteht. Auch die Speicherstadt können wir bewundern. Dann kaufen wir uns (irgendwie gehört das schon dazu) ein Fischbrötchen an einem Imbissstand und dann geht’s an die Reeperbahn. An sehr vielen komischen eigenartigen Gestalten (Drogensüchtigen, Obdachlosen) kommen wir vorbei bis wir endlich in St. Pauli angekommen sind. Eigentlich bin ich (wir) etwas enttäuscht, ich hätte mir das alles anders vorgestellt. Die Reeperbahn besteht ausschließlich aus Bordellen und sonstigen zwielichtigen Lokalen aufgelockert durch Sexshops und Waffengeschäfte. Außerdem ist der Großteil von St. Pauli renovierungsbedürftig und besteht somit aus Baustellen. Als wir mit dem Auto hierher in den Urlaub fuhren (und wir immer im Auto versuchen, die Musik die zu unserem Urlaubsland passt, zu hören) und der Freddy Quinn von der Reeperbahn gesungen hat, dachte ich mir es wäre originell unseren 20.Hochzeitstag auf der Reeperbahn zu verbringen- jetzt weiß ich es ganz sicher: IN UNSEREM VORZELT IST ES SCHÖNER UND GEMÜTLICHER!!! Um 17 Uhr verlassen wir Hamburg und fahren retour, die erste Hälfte wieder über die grausige Autobahn, aber ab Bad Segeberg fahren wir wieder durch kleine und größere Orte. Um 18.20 sind wir am Campingplatz und nach einer Dusche gibt’s heute Wurst in Essig und Öl- Toni hat das wirklich gut und liebevoll zubereitet. Und während er dann im Anschluss „Man in Black“ im Fernsehen anschaut bin ich am Computer tätig. Motorradkilometer: 211 01.09.2008 Heute muss es sein, wir müssen mit dem Auto einkaufen fahren, denn schön langsam gehen alle Vorräte aus. Nach einem guten Frühstück bei strahlendem Sonnenschein fahren wir nach Plön zum Lidl. Dunkelschwarze Wolken ziehen auf, es donnert und es blitzt. Während wir beim Lidl einkaufen kommt das Gewitter herunter und als wir mit unserem vollen Einkaufswagen das Geschäft verlassen hat es schon wieder aufgehört. Nun müssen wir noch in die Stadt, wir parken (mit dem Auto muss man zum Unterschied mit dem Motorrad überall bezahlen) und dann suchen wir ein Geschirrgeschäft, denn Toni hat unseren einzigen Schöpflöffel abgebrochen. Wir werden fündig (in einem Kaufhaus) und fahren wieder zum Campingplatz zurück und räumen alles aus. Da der Himmel noch immer dunkelschwarz ist, fahren wir mit dem Auto nach Lübeck. Zuerst gehen wir durchs Holsteintor mehrmals hin und her (um es aus allen Positionen gut zu fotografieren) und dann in den berühmten Lübecker Marzipanspeicher. Wir wissen um 14Uhr gibt’s dort eine Marzipanshow. Wir betreten den Marzipanspeicher und bekommen auch sofort zwei verschiedene Marzipankostproben. Da wir früher dran sind können wir uns viele Marzipanspezialitäten im Verkaufsraum anschauen. Dann zahlen wir 3Euro pro Person, erhalten statt einer Eintrittskarte ein Stück Marzipan und ein Erfrischungstüchlein und werden in den ersten Stock geschickt. Dort gibt’s auch noch einiges an Marzipandingen (Figuren, Tieren etc.) und Informationen an Schautafeln zu bestaunen. Wir bekommen dann jeder eine Urkunde und verlassen nach 1 ½ Stunden den Marzipanspeicher. Dann gehen wir auf der anderen Seite des Hafens zurück zum Auto und wollen noch nach Eutin das Schloss anschauen, das ja beim letzten Mal schon um 17 Uhr zu sperrte. Wir haben Pech heute hat es schon um 16 Uhr zugesperrt. (denn seit heute ist schon Nachsaison) So setzten wir uns noch in die Fußgängerzone in ein Lokal, Toni trinkt ein Bier (0,2- ur lieb klein) und ich eine Weißweinschorle (das ist ein G’spritzter). Würde man hier einen „G’spritzten“ bestellen das ist ein ¼ Wein mit einem kleinem Schuss Mineral dazu. Dann fahren wir zum Campingplatz. Heute grillen wir spare rips mit Folienkartoffeln und grünen Salat. Vor dem Essen muss Toni noch nach Plön fahren. (warum auch immer!) Motorradkilometer: keine 02.09.2008 Unser 20.Hochzeitstag Eckernförde ist heute unser Ziel. Sehr durchwachsen ist die Fahrt, denn dort wo wir fahren wollen gibt es Straßensperren wegen Sanierungsarbeiten. So müssen wir wieder auf die Schnellstraße und die Kieler Stadtautobahn (wie bei uns A23) und sind dann nach endlich 2 ½ Stunden am Ziel. Inzwischen hat sich auch die Sonne verzupft, aber wir sind froh dass es trocken ist. Dann geht’s zum Hafen, wieder viele, viele Schiffe und wir können gar nichts dafür schon wieder steht ein Fischstand im Weg herum. Dort pausieren wir kurz und sonst schreibe ich jetzt nicht was wir dort gemacht haben. Danach fahren wir den kürzesten Weg wieder zurück zum Campingplatz. Kaum sind wir am Campingplatz angekommen bekommen wir auch das Wetter wie an dem Tag unserer Hochzeit. Allerdings ist es nach einer Stunde wieder vorbei. Einen sehr gemütlichen Abend machen wir uns bei Pasta Asciutta und Gurkensalat. Motorradkilometer: 193 03.09.2008 Heute wollen wir nach Rostock. Da es uns (natürlich NUR mir) mit dem Motorrad zu weit ist fahren wir mit Auto. Wetter ist bewölkt aber trocken. Während der Fahrt (es sind 176 km) scheint sogar die Sonne, doch kaum sind wir in Rostock ist sie wieder weg. Wir parken (müssen dafür auch gar nicht wenig bezahlen- zum Unterschied mit dem Motorrad (da ist parken überall gratis) und marschieren dann mit unserem Reiseführer in Richtung Altstadt. Gleich zu Beginn lesen wir von einem Hausbaumhaus, das Toni natürlich gleich fotografieren will. So bemerkt er, dass die Speicherkarte des Fotoapparates im Laptop im Wohnwagen steckt. So suchen wir nun einmal ein Kaufhaus, werden gleich fündig und besorgen eine Speicherkarte. Dann marschieren wir los. Als erstes besuchen wir die Marienkirche aus 1398, die zwar sowohl außen als auch innen dzt. renoviert wird aber wirklich sehr mächtig und auch prunkvoll ist. Als Toni das erste Foto macht kommt schon eine sehr unfreundliche und keifende Frau und sagt ihm, dass er mit Blitz nicht fotografieren darf und ohne Blitz nur gegen eine Gebühr von 1 Euro. Da es aber in einer dunklen Kirche ohne Blitz nicht viel Sinn macht zu fotografieren verzichten wir darauf. Eigentlich unverständlich, denn es war weder eine Messe oder sonst eine besinnliche Situation. Es waren ca. 30 Personen mit uns unterwegs um die riesige Kirche anzuschauen. Dann schauen wir uns den Marktplatz und das Rathaus an. Auch das Waldienerhaus (ein schönes Backsteinhaus mit Giebelfassaden aus dem 15.Jh) und das Kerkhoff Haus (das sich ein Bürgermeister namens Kerkhoff um 1470 erbauen lies). Dann besichtigen wir uns noch die Petrikirche, die Nikolaikirche und das Slüter Denkmal. In allen Kirchen müsste man Spenden zahlen um zu fotografieren, so schauen wir uns noch die restliche Altstadt an und gehen dann zurück zum Hafen. Auch dort gehen wir noch eine Runde und steigen wieder ins Auto. (Parkzeit war auch zu Ende) Nun fahren wir weiter nach Warnemünde, dem eigentlichen Ostseehafen von Rostock. Es nennt sich „Der zweite Hafen von Rostock –Touristenperle mit Flaniervergnügen“. Daher wollen die hier fürs parken 2 Euro- darauf verzichten wir und fahren weiter nach Heiligendamm. (weiße Stadt am Meer- und das älteste Ostseebad Deutschland) Wir parken, diesmal wieder einmal um 50 Cent und können dann gleich eine Dampfeisenbahn die zwischen Heiligendamm, Bad Doberan, und Bad Kühlungsborn pendelt anschauen (sie nennt sich Molli die Bäderbahn) . Anschließend gehen wir natürlich an den Strand und können Luxus pur aus dem 19ten Jahrhundert, bewundern. (Alles Hotels bzw. großteils Kurhotels und Kliniken.) Sie sehen so aus als können sich das nur Milliardäre leisten. Und dazwischen stehen verfallene Bruchbuden bei denen offensichtlich seit der Wende im Nov.1989 nichts mehr passiert ist. Aber der weiße Strand mit den vielen Strandkörben ist wirklich beeindruckend. Heute können wir widerstehen und kaufen uns KEIN Fischbrötchen (sehen nicht besonders gut aus) sondern jeder eine Wurst am Strand. So nun geht’s wieder zurück zum Auto, denn wir haben ja noch ca.160 km vor uns. Es geht aber recht flott und mit wenig Verkehr und so sind wir um 18.30 wieder am Campingplatz. Heute wird wieder einmal gegrillt. (Bauchfleischstreifen mit Salat) Es war den ganzen Tag trocken, erst als wir im warmen beheizten Vorzelt sitzen hat es etwas geregnet. Aber auch nur wie hier üblich für ganz kurze Zeit. Motorradkilometer: keine 04.09.2008 Strahlender Sonnenschein, schon als wir die Augen aufmachen, so möchte ich heute wieder einmal NUR die Sonne genießen und schicke Toni nach dem Frühstück alleine fort. Sein Ziel ist die Nordsee. Ich erledige zuerst ein wenig Hausarbeit (dauert ja bei unserer m² Anzahl nur ca. 1Stunde –und da ist wirklich alles geputzt). Danach gehe ich noch ins Internet um ein paar Mails zu schreiben und dann knalle ich mich in die Sonne. Es ist zwar heute sehr stürmisch aber da die Sonne immer vom Himmel lacht ist das angenehm auszuhalten. Ich lese den ganzen Tag bis Toni wiederkommt. (ca. 17.30). Er berichtet von seinem Ausflug. Er war in: Neumünster - Itzehoe - Friedrichskoogsspitze (Nordsee- war leider nicht anwesend- war Ebbe!!) - Neufeld - Brunsbüttel - Burg Abends essen wir heute Nudelsalat mit Thunfisch Motorradkilometer: 317 (nur Toni) 05.09.2008 Wieder ein strahlend schöner Tag. Trotz allem gehen wir als erstes zum Zahnarzt, weil mir eine Füllung ausgebrochen ist. Zum Glück besteht jedes „5.“ Haus in Plön aus einer Zahnarztordination. So komme ich gleich in der dritten dran. Das einzige Problem ist unsere e-Card. Die Zahnärzte hier kennen das überhaupt nicht, dürfen aber keine Rechnung ausstellen weil wir alles EU-Länder sind. So kostet es mehrere Anrufe zu verschiedensten deutschen Krankenkassen, dann musste ich vier Zetteln ausfüllen, sie hat meine e-Card kopiert und 10 Euro Selbstbehalt musste ich zahlen. Das ist in Deutschland üblich, bei jedem Arzt 10 Euro Selbstbehalt pro Quartal. Das werde ich natürlich versuchen mir in Wien wieder zurück zu holen Die Zahnärztin hat sich dann wirklich bemüht da von dem Zahn nicht mehr viel da war, hat mir sogar einen Stift eingesetzt und um diesen einen Kunststoffaufbau gemacht. So das ist unser heutiger Vormittag gewesen. Weil aber das Wetter noch immer sehr schön ist beschließen wir die Plöner Seenfahrt mit dem Schiff zu machen. Wir fahren: Plön Fegetasche - Plön Bahnhof - Plön Marktbrücke - Prinzeninsel - Bosau - und wieder retour . Kosten 7,50.- pro Person /Dauer 2 Stunden Es war wirklich sehr nett, zwischendurch gab es auch immer wieder Informationen. Nun wollen wir noch zum Plöner Schloss fahren, das man vom See aus besonders gut gesehen hat. Leider ist da heute eine Demo und alles von der Polizei abgesperrt. Mit einem Polizisten plaudern wir, der erzählt uns unter anderem dass das Schloss seit 2001 in privatem Besitz ist, und zwar vom „Brillen“ Fielmann!!!! (der hat’s nicht mehr notwendig, dass man sich dort Brillen kauft!) So wird’s heute nichts mehr mit dem Schloss. Dafür kaufen wir uns in der Altstadt noch eine Currywurst (denn weit und breit kein Fischstand……….) und sind um 17 Uhr wieder am Campingplatz. Nach einem Kaffee machen wir noch eine kleine Runde um den riesigen Campingplatz. Heute abends gibt’s den restlichen Nudelsalat von gestern. Motorradkilometer: keine 06.09.2008 Wie schon sooft lacht schon die Sonne in der Früh ins Zelt. Heute geht’s mit dem Motorrad ins „Gebirge“. Schließlich ist gar nicht weit von hier der höchste Berg Norddeutschland. Er heißt Bungsberg und ist in Schönwalde. Er ist 168!!!! Meter hoch und besitzt im Winter auch noch den einzigen Schilift Norddeutschlands. (ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man auch beim runter fahren fest mit den Stöcken antauchen muss.) So fahren wir zuerst hinauf, zum Glück war eine 30 Km/h Beschränkung, sonst hätten wir nicht geglaubt dass man da fahren darf. (Waldweg!!). Oben angekommen können wir zwei Türme sehen. Der eine ist der Elisabethturm aus Granit aus 1864, und der andere ist ein Fernsehturm auf den man auch hinauf darf. (sogar gratis!!!) Er ist 176 Meter hoch, bis auf 40 Meter darf man auf die Aussichtsplattform steigen. (199 Stufen). Oben angekommen haben wir natürlich eine wunderschöne Sicht über das ganze Gebiet. Es sind Tafeln an verschiedenen Stellen, damit man auch weiß wohin man schaut. Da das Wetter noch immer sehr schön ist, (außer natürlich stürmisch so hoch oben) können wir bis an die Ostsee und die Lübecker Bucht sehen. Dann marschieren wir die 199 Stufen wieder hinunter und fahren auf der anderen Seite des „Berges“ wieder einen Waldweg herunter. (in Österreich würde das als „Berg“ gar nicht auffallen- nicht mal im Flachland!!) Nun wollen wir nach Harmsdorf eine Schinkenräucherei anschauen, jedoch sperrt diese am Samstag um 12 Uhr zu. Plötzlich parken wir an einer Autobushaltestelle und Toni beginnt das Motorrad zu zerlegen. Er sagt die Kette ist zu sehr gespannt. Binnen kürzester Zeit liegt er (=Toni) darunter bzw. daneben und plötzlich ist alles voll Werkzeug. Ich werde leicht nervös, obwohl wir ja heute nicht so weit weggefahren sind, aber zum zu Fuß gehen trotzdem ein bisserl weit. Ich vertreibe mir die Zeit mit Kukuruz klauen (sind noch ganz klein vielleicht kann man sie grillen) und nach einiger Zeit schaut unser Motorrad wirklich wieder aus wie vorher. So fahren wir nun nach Bad Malente wo wir ja schon einmal waren und kaufen in einer anderen Schinkenräucherei vielerlei gute Dinge für unsere lieben daheim gebliebenen. (und für uns). Nun wird es dunkelschwarz rundherum und schon zieht ein Gewitter auf. Wir stellen uns in einem Wartehäuschen des Autobusses unter und können gar nichts dafür, dass daneben ein Fischstand ist. Bis wir unser Heringsbrötchen vertilgt haben ist auch das Gewitter vorbei. Da der Himmel aber immer noch etwas durchwachsen aussieht fahren wir zum Campingplatz retour und können dann noch bis 17 Uhr wieder in der warmen Sonne sitzen. Dann ist es aber soweit. Dann schütten die schwarzen Wolken erneut aus, diesmal noch heftiger, aber auch nur ein halbe Stunde. Nach einer angenehmen Dusche kochen wir heute Speck-Käse Gnocci mit Salat. Motorradkilometer: 124 07.09.2008 Ich entscheide mich nach dem Frühstück wo es schon 33° in der Sonne hat für einen Relaxtag. Vorher fahren wir noch zum Lidl ein letztes Mal „Fressalien“ zu kaufen. Danach fährt Toni Richtung Ostsee und ich gehe zum Strand genieße die Sonne. Den Nachmittag verbringe ich mit lesen. Herrlich!!!! Das ließe sich noch 2 Monate aushalten. Toni kommt um ca. 17 Uhr, wir trinken Kaffee und er erzählt von seiner Tour. Heute Abend wird wieder einmal gegrillt. Bratwürstel und meine geklauten Kukuruz von gestern, sowie Knoblauchbrot und Salat. Motorradkilometer: 220 (nur Toni) 08.09.2008 Heute geht’s gleich nach dem Frühstück los nach Molfsee (Vorort von Kiel) wo sich ein riesiges Freilichtmuseum befinden soll. Wir navigieren problemlos und sind schon nach nur einer Stunde dort. 6Euro Eintritt pro Person und schon stehen wir in dem riesigen Areal des Museums. Es stehen dort auf einer Fläche von 60 Hektar ca. 70 historische Gebäude aus den verschiedensten Landschaften Schleswig Holsteins. Viele Bauernhäuser, Scheunen, Mühlen können wir komplett, wie damals eingerichtet, bewundern. Ebenso einen Jahrmarkt, eine Schule, eine Apotheke und eine Meierei. Dort konnte man sogar Käseköstlichkeiten erwerben- so haben wir fürs morgige Nachtmahl eingekauft. Wirklich alles sehr beeindruckend. Sehr viele schöne Fotos haben wir dort gemacht. Eigentlich bräuchte man da zwei Tage dazu um wirklich alles anzuschauen. Nach 31/2 Stunden haben wir das wichtigste gesehen und die Sonne hat sich verabschiedet und binnen kürzester Zeit hat es geschüttet. So waren wir froh, dass auch eine Bummelbahn durch das Areal fährt, die uns nun zum Eingang zurückbringt. Bis wir beim Motorrad waren hat es auch schon wieder zu Regnen aufgehört und wir fahren nun der Ostsee entlang Richtung Campingplatz. Doch da es nach kurzem wieder zu schütten begonnen hat, halten wir in Bad Malente und flüchten in ein Lokal. Erstens um zu trocknen und auch um uns zu wärmen. Denn es hat plötzlich sehr abgekühlt. Um 17 Uhr sind wir dann am Campingplatz und es schüttet noch immer. Wir gehen duschen und haben es dann in unserem warmen Zelt und Wohnwagen sehr gemütlich. Gekocht haben wir heute Geschnetzeltes mit Reis und Salat. Motorradkilometer: 127 09.09.2008 Wieder erwachen wir mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück fahren wir nach Plön auf den Markt. (DI und FR ist immer Bauernmarkt). Wir besorgen uns ein frisch gebackenes Brot für unser heutiges Käsenachtmahl, und bummeln sowohl durch den Markt als auch noch einmal durch die Fußgängerzone der Altstadt. Als wir zurück waren, dann war es soweit. Ich hatte leichte Fahrradentzugserscheinungen. So borge ich mir um 5 Euro einen Drahtesel mit Rücktritt! aus und starte eine Runde um den See. (nicht um den ganzen). Zuerst nach Plön an den Strand, dann diesen entlang bis an die Spitze der Prinzeninsel (die wir ja schon vom Schiff aus gesehen haben). Dort habe ich mich dann etwas verfahren, habe aber auch ohne Navigationsgerät wieder den richtigen Weg gefunden. Wieder den Strand entlang zurück bis nach Plön, und von dort den Radweg bis zum Campingplatz. Eine kleine Pause habe ich gemacht und habe mir eine letzte Currywurst gekauft. (habe leider keinen Fischstand gefunden….) Nach 3 Stunden war ich wieder am Campingplatz und konnte noch die Sonne genießen. Toni war währenddessen noch einmal in Hamburg, entweder um nochmals die großen Schiffe anzuschauen oder vielleicht doch St. Pauli und die Reeperbahn???............ Heute abends gibt’s den guten Käse aus der Meierei (Basilikumkäse, Bärlauchkäse und ein geräucherte Käse) Dazu das Brot vom Bauernmarkt. Dann unser letzter Abend im Vorzelt- morgen wollen wir abbauen. Motorradkilometer: 287 (nur Toni) 10.09.2008 Als wir erwachen hören wir es sehr deutlich. Der Trommler ist da!! Und wir wollen doch unser Zelt trocken abbauen. Etwas verzweifelt frühstücken wir. Immer wieder gibt’s Regenpausen, aber immer wieder fängt es wieder an. Nach einiger Zeit ist es endlich vorbei, aber der Himmel dunkelgrau. Bis zu Mittag ist dann unser Zelt trocken. Sehr flott bauen wir ab und reinigen es, denn ständig schaut es so aus als würde es wieder zu regnen beginnen. Nun kommt das Motorrad dran. Sehr routiniert sind wir da ja schon. Doch heute geht irgendetwas schief. Wir bekommen das Motorrad nicht ins Auto. Der Seitenständer streift an der Rampe. Unzählige Versuche aber es geht einfach nicht. Mittlerer weile bin ich auch schon kraftlos, ist ja auch nicht ohne so ca. 220 kg ständig auf der steilen Rampe hin und herschieben. Dann hat Toni die Idee das Auto anders zu stellen, und wirklich dann gelingt es, offensichtlich stand das Auto schief. Das ist uns auch noch nicht passiert. Dies hat uns nun 1 ½ Stunden Zeit gekostet. Dann haben wir noch alles andere verladen. Um 18 Uhr waren wir fertig incl. duschen, haben noch an der Rezeption bezahlt (mit Campingcheques 14 Euro pro Nacht) und dann gehen wir essen. Wir entscheiden uns für eine Steakplatte für 2 Personen (zur Feier des Tages, denn wir sind überglücklich, dass alles trocken im Auto ist) Motorradkilometer: keine 11.09.2008 6.00 Der Wecker läutet!!!!! (so etwas fürchterliches kennen wir gar nicht mehr) Heimreise der 1.Tag 12.09.2008 Heimreise der 2.Tag Diesen Campingplatz sind wir angefahren um ihn uns für den Schiurlaub anzuschauen. Als ich frage was eine Nacht kostet höre ich 34 Euro!!! Weil ich so erschrocken bin, sagt der Herr an der Rezeption, dass da die Sommercard mit vielen Ermäßigungen dabei ist. Ich will ihm erklären, dass wir das für eine Nacht nicht brauchen, da sagt er doch glatt, dann kann er uns nicht nehmen. Als er dann aber noch dazu sagt, dass da sogar für jeden einmal Planai Gondelfahrt rauf und runter dabei ist, werden wir dies ausnützen. (Normalpreis einmal Berg und Talfahrt sind 15 Euro pro Person!!!) Also stellen wir den Wohnwagen auf, hängen auch so wie gestern gar nicht ab, trinken noch schnell einen Kaffee und dann geht’s zu Talstation (7Minuten Fußweg, aber im Winter fährt auch der Skibus direkt am Campingplatz vorbei). Derzeit ist gerade der Mountainbike Weltcup in Schladming, So können wir neben dieser wunderbaren Umgebung auch noch die Strecke anschauen, während wir mit der Gondel hinauffahren. Wetter ist noch sonnig und warm, allerdings kann man rund herum schon große Wolken bemerken. Als wir oben ankommen können wir unseren Augen kaum trauen. Da stehen überall Strandkörbe herum. Die Leute liegen hier in diesen und lassen sich sonnen. So lege ich mich auch noch einmal in einen hinein, wie schon mehrmals in den letzten drei Wochen. Dann spazieren wir noch den Promenadenweg entlang, fahren dann aber bald wieder hinunter, da die Wolken immer schwärzer und dichter werden. In Schladming spazieren wir dann noch durch die Fußgängerzone und dann wieder zurück zum Campingplatz. Wir beschließen heute noch ein letztes Mal essen zu gehen. Eigentlich hätten wir noch Bratwürsteln, aber der Wohnwagen ist schon soooo schön geputzt. Direkt am Platz bekommt Toni ein Schnitzel auf das er sich schon so gefreut hat und ich Käsespätzle. Nun beginnt es auch schon zu regnen, und wir machen es uns im warmen Wohnwagen gemütlich. (Außentemperatur dzt. 12°, Innentemperatur 24°) 13.09.2008 Um 8Uhr stehen wir auf, leider regnet es, allerdings nicht sehr stark. So müssen wir nun noch die letzten Arbeiten vornehmen. Betten abziehen, restliche Schmutzwäsche verstauen, Wasser und Klo ablassen und alles gleich frostsicher für den Winter machen. Bevor wir abfahren reservieren wir uns noch einen Platz ab 25.1.2009 für eine Woche. Leider kann man sich den Platz nicht aussuchen und ein Teil ist direkt neben den Bahn, aber wir haben ja eh einen guten Schlaf. Dafür sind die Sanitäranlagen sauber, Wasser ist incl. (ohne Duschmünzen) und Schi und Schuhraum sowie Trockenraum sind vorhanden. Heimreise der 3.Tag Gefahrene Kilometer Auto: 3161 Motorrad: 2806 insgesamt: 5967
Zeit Kilometerstand 07.05 16909 Abfahrt Wien 09.08  16968 Abfahrt Steinbrunn 14.43  17315 Prag 16.31  17437 Grenze Tschechien/Deutschland 17.04 17487 Dresden 17.53 17584 1.Tankstop 19.50 17671 Berlin/Grünau Übernachtung Zeit Kilometerstand 07.15 17671 Abfahrt Berlin Grnau 08.30 17765 Frühstück (Mac Donalds) 10.03 17855 Grenze Sachsen/Mecklenburg Vorpommern 11.00 17940 Grenze Mecklenburg/Schleswig Holstein+2.Tankstop 13.01 18065 ZIEL: Augstfelde/Plön am Vierersee Gesamt: 1156km Zeit KM Stand Temperatur 07.16 18632 13 Start vom Campingplatz Augstfelde 08.25   16 Autobahnauffahrt Neumünster A7 08.59   18 Hamburg 09.20     Wechsel ins Bundesland Niedersachsen 10.20   23 1.Rast am Parkplatz incl. Brotzeit 11.04 18882 25 Hannover 11.40     Wechsel ins Bundesland Hessen 12.52 19045 27 Kassel 13.19   27 2.Rast und Kaffee ES GIBT WIEDER BERGE 14.50 19154 28 Fulda 15.00     Das Handy läutet: DJ (Hund unserer Tochter)hat zum ersten Mal beim Pinkeln das Haxerl gehoben!!!! 15.03 19172 27 Wechsel Bundesland Bayern- Die Berge werden höher 15.51 19245 27 Würzburg 17.00 19350 29 Nürnberg 17.20     Rast am Parkplatz auf der A9 Nürnberg-München/ Wir packen den Laptop aus und suchen einen Campingplatz zum übernachten. 18.15 19408 26 Ankunft Campingplatz Greding, direkt an der Autobahn, 12 Euro pro Nacht 18.45     Wir gehen essen. Toni isst Sauerbraten mit Knödel und ich Salat mit knusprigen Scampistreifen. 20.30     Wir gehen schlafen Gesamtkilometer 776 Zeit KM Stand Temperatur 08.06 19408 17 Wir starten vom Campingplatz Greding 09.10 19508 19 München 10.06 19588 19 Rosenheim (Inntaldreieck) Rast und Frühstück am Parkplatz Chiemsee allerdings im Wohnwagen weil es regnet. 10.44   20 Weiterfahrt 11.13 19656 22 AUSTRIA (Bundesland Salzburg) 12.02 19735 20 Bundeslandwechsel Steiermark (Mandling) 2km Stau wofür wir 1 Stunde brauchen! 13.20 19748 20 Ankunft Campingplatz Zirngast in Schladming Zeit KM Stand Temperatur 09.40 19748 16/Regen Abfahrt in Schladming 10.29 19800 16/Regen Liezen/Auffahrt auf d. A9 Richtung Graz 11.14 19866 13 St. Michael/Wechsel auf die S6 11.40   17 Rast und Frühstück am Parkplatz Kapfenberg/ im Wohnwagen 12.02 19900   Weiterfahrt 12.22 19930 14/Regen Mürzzuschlag 12.33 19945 14/Regen Bundeslandwechsel nach Niederösterreich 12.58 19981 17 Wr. Neustadt- zum 1.Mal heute Sonne 13.00     Bundeslandwechsel ins Burgenland 13.14 20000 17 Zillingtal 13.19 20003 19 Steinbrunn-Garage 14.20     Abfahrt von Steinbrunn- Abschied vom Wohnwagen 15.05 20070 18 Ankunft zu Hause Hier gibt es die Fotos