Die Grafen im Netz

07.06.-16.06. 2009

Kramsach (A)

Erster Urlaub mit dem neuen Wohnwagen WILK S4 560
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Hier sind die Reiseberichte
07.06.2009 Da unser neuer Wohnwagen seit heuer in der Lobau abgestellt ist, können wir schon um 6.10 in der Früh anhängen und losfahren. Mit einem bisschen „mulmigen“ Gefühl starten wir, immerhin ist der „neue“ 6,20 Meter lang und der „alte“ war 4,40 Meter. Aber Toni meistert das großartig, sehr wenig Verkehr und schönes Wetter begleiten uns. An der Raststation Chiemsee machen wir ein Picknick und schon geht’s rein ins schöne Tirolerland. Kaum sind wir in Tirol wird der Himmel immer schwärzer und schwärzer. Um 13.00 kommen wir in Kramsach an. Sehr schnell finden wir den Campingplatz „Seeblick Toni“. Ein sehr netter Platzwart begrüßt uns und zeigt uns einige Stellplätze unter denen wir wählen können. Nicht jeden können wir haben, da wir mit Camping Cheque bezahlen (14.- Euro pro Nacht incl. Strom- Normalpreis wären 26.-) Trotzdem haben wir einen schönen Platz in der Nähe des sehr, sehr sauberen und luxuriösen Sanitärgebäudes bekommen. Wir stellen ab, auch da ist uns noch der Platzwart behilflich und als er geht sagt er uns noch: „Wenn ihr etwas braucht ich bin Tag und Nacht verfügbar“ Na das haben wir auch noch nicht erlebt. Nachdem sich der Himmel von schwarz auf dunkelschwarz gefärbt hat, wollen wir schnell das Zelt aufstellen. Aber kaum fertig gedacht beginnt es zu regnen und das nicht wenig. Sehr flott haben wir das Zelt aufgebaut und da wir nun beide incl. des Zeltes „waschelnass“ sind, reißt der Himmel auf, rundherum werden riesengroße Berge sichtbar und die Sonne knallt herunter. Binnen kurzer Zeit steigt die Temperatur von 10° auf 26°. So können wir bei strahlendem Sonnenschein die restlichen Arbeiten an unserer 7Sterne Villa durchführen. Danach machen wir einen Erkundungsspaziergang über den Platz und an den Reintalersee. Eigentlich gibt’s hier fast nur Holländer und Deutsche, sogar die Dame an der Rezeption spricht perfekt holländisch. Abends gehen wir ins Restaurant am Platz essen. Toni isst Tiroler Gröstl und ich einen Tiroler Speck-Lauchstrudel. (irrsinnig gut). Bis 21.00 können wir draußen sitzen und nach einer angenehmen Dusche fallen wir ins Bett. (erstmals ein Doppelbett von beiden Seiten zugängig- „super ich brauche nicht fürchten, dass Toni in der Früh auf mich draufsteigt.“) 08.06. 2009 Die ganze Nacht hat es geregnet. Als wir um 8 Uhr aufstehen ist der Regen vorbei. Toni holt frisches Gebäck und nach dem Frühstück beschließen wir heute mit dem Motorrad nach Kitzbühel zu fahren. Es ist bewölkt, 12°. So ziehen wir uns schichtweise sehr warm an und fahren um 9.30 los. Unser Navi führt uns von Kramsach nach Wörgl, Hopfgarten, Kirchberg bis wir in Kitzbühel ankommen. Inzwischen ist es sehr sonnig. Gleich geht’s zur Hahnenkammbahn. Schnell entledigen wir uns einer Schicht Kleidung und verstauen diese im Motorrad. Für einen sehr „kleinen“ Unkostenbeitrag von 16.- pro Person dürfen wir die Streif hinauffahren. Ich glaube ich bin noch nie in einer soooo steilen Gondel gesessen. Oben angekommen sehen wir sofort das Starthaus der Hahnenkammabfahrt und gehen in dieses hinauf. Ein unbeschreibliches Gefühl aus diesem in die Mausefalle hinunter zuschauen. Dann gehen wir noch hinunter bis zur Mausefalle um auch dort Fotos zu machen. Nachdem wir wieder zur Gondel rauf marschiert sind trinken wir noch etwas auf der Terrasse der Bergstation und können so toll ins Tal blicken. Allerdings ist hier oben nicht alles klar sichtbar. Ständig ziehen Wolken herum. Trotzdem ein wirklich tolles Erlebnis. Nun weiß ich, dass die Weltcupprofis nicht nur Sportler sind sondern viel viel mehr!!!! Anschließend geht’s mit der Gondel wieder bergab und wir kommen bei strahlendem Sonnenschein wieder nach Kitzbühel. Nun geht’s in die Altstadt. Diese besichtigen wir, ebenso die drei Kirchen von Kitzbühel und gönnen uns dann einen Kaffee in der Fußgängerzone unter den vielen Reichen und Schönen. Allerdings müssen wir erkennen, dass DIESE offensichtlich nur am Hahnenkammwochenende in Kitzbühel sind. Als wir dann noch unser obligatorisches Stamperl gekauft haben, geht’s weiter am Motorrad retour bis Hopfgarten und von dort in die Wildschönau hinein. Eine sehr kurvenreiche, teils sehr enge, Straße führt uns in ein Gebiet das eigentlich nur aus Hotels besteht. Nach einer weiteren kurzen Rast geht’s über Wörgl nach Rattenberg. Und zum Abschluss wollen wir uns noch das Schigebiet Alpbachtal anschauen. Steil geht’s wieder auf 1000 Hm hinauf. Wieder weit und breit nur beeindruckende Berge und Tourismus. Nach wie vor strahlender Sonnenschein. Dieses Schigebiet liegt ca. 10km von unserem Campingplatz entfernt und bietet im Winter gratis Shuttlebusse an. Es verfügt über 19 Schilifte, 45 Pistenkilometer und davon 25 künstlich beschneit. Das wäre doch was für 2010????? Um 17.45 sind wir wieder am Campingplatz und grillen heute Würsteln. Ein sehr ereignisreicher Tag geht zu Ende. Motorrad Km: 140 09.06 2009 Schon um 7.30 erwachen wir, weil doch schon die Sonne in den Wohnwagen lacht. Nach einem guten Frühstück (diesmal Toast aus unserem ultra Campingtoaster) entscheiden wir uns heute die Zillertaler Höhenstraße zu befahren. Bald sind wir startbereit, allerdings hat sich die Sonne vorübergehend verabschiedet und somit ist es auch gleich wieder recht kühl. Wir fahren zuerst nach Brixlegg, dann weiter über Strass im Zillertal, Fügen, Uderns und Ried im Zillertal. Wir sind ja schon einiges an Bergstraßen gewöhnt aber hier müssen wir viel Nervenstärke beweisen. (Im Reiseführer steht: „Nur für sichere Autofahrer“- jetzt wissen wir warum.) Der Großteil der Straßen ist so breit wie ein Auto und Unmengen an Kurven die absolut nicht einsehbar sind. Hat man Gegenverkehr muss einer zurückfahren bis zur nächsten Ausweichstelle und davon gibt’s nicht viele. So fahren wir sehr mutig über: Riedberg - Krötzingalm - Bodenangeralm - Hochalm Nun sind wir bei der Mautstelle und bezahlen 4.- (eigentlich müssten wir etwas bekommen für die Bewältigung) Weiter und noch mutiger geht’s zum: Zirmstadl - Stoanaalm - Hirschbichlalm ( Haus der Zillertaler Haderlumpen) - Grünalm (Haus der Zellberg Buam) und weiter auf die höchste Stelle Melchboden 2000m (wieder kurze Rast, Stamperl gekauft, und schnell wieder runter, denn hier ist es nun sehr kalt und stürmisch) Jetzt fahren wir bergab über: Hochschwendberg - Donnerhäusl - Schwendberg bis wir wieder im Tale in Hippach ankommen. Wetter ist nun die ganze Zeit ein Wechsel aus Sonne und Wolken mit angenehmen Temperaturen. Nun fahren wir weiter ins Zillertal hinein. Ramsau im Zillertal - Schwendau - Mayrhofen Plötzlich ist irgendeine Schraube locker (am Motorrad)- kurze Wartungsarbeiten und schon sind wir in Finkenberg. Noch immer haben wir (Toni) nicht genug so verlassen wir das Zillertal und wechseln ins Tuxertal. Wir passieren Tux und fahren weiter bis Hintertux. Nun wird’s kälter und kälter, schließlich liegt Hintertux auf 1492 m Höhe. Schnell noch können wir den Gletscher bestaunen, denn kurz darauf ist er weg. (Wolken). Schon sehr lustig im Juni marschieren dort Menschen mit Schi herum und wir flüchten vor der Kälte in die Tenne (Schihütte neben der Gletscherbahn). So sitzen wir im Juni mit Motorradgewand in einer sehr urigen Schihütte mit zünftiger Musik und essen Würstel mit Saft. Nur statt dem Schiwasser trinken wir ein Bier bzw. einen G’spritzen. (das haben wir uns heute sehr verdient- wegen der nervlichen Belastungen) Als wir von Hintertux wieder ins Zillertal wechseln, wird es wieder wärmer, schließlich sind wir wieder 1000 m hinunter gefahren. Nun haben wir (ich) genug für heute und so sagen wir unserem Tom Tom zurück an den Campingplatz. Diesmal nicht über die Höhenstraße sondern den direkten Weg. So sind wir um 16 Uhr in Kramsach und können bei 25° noch die Sonne genießen. Da heute am Campingplatz Bauernmarkt ist (alles aus eigener Produktion, gibt’s heute ein dementsprechendes Nachtmahl. (Brot, Speck, Eier, Käse) Motorrad Km: 160 Höhenmeter ???? Unmengen 10.06. 2009 Als wir aufwachen hören wir schon deutlich wie es auf den Wohnwagen prasselt. Daher entscheiden wir uns schnell heute unser Schlechtwetterprogramm zu absolvieren. Wir frühstücken und danach geht’s schon los mit dem Auto nach Wattens. Nach nur 35km stehen wir schon vor dem Eingang der Swarovski Kristallwelten. (Toni ist enttäuscht warum uns nicht Fiona und Karl Heinz begrüßen………) Wir kaufen uns Eintrittskarten (9.- pro Person) und schon sind wir in der wirklich gigantischen Kristallwelt. Unbeschreibliches wird hier geboten. Man kann sehen, hören, fühlen, riechen……… Anschließend können wir noch in einem riesengroßen Shop das Angebot welches Swarovski anbietet, bestaunen. Neben vielem Schmuck gibt’s auch Bleistifte, Gläser, Gewand, Hundehalsbänder, Feuerzeughüllen, Schlüsselanhänger, Taschen, Schuhe, Stiefeln etc. etc. alles mit Swarovski Steinen bestückt. Auch ich bekomme eine wunderschöne Halskette!!! Als wir nun wieder Richtung Auto gehen ist auch der Sonnenschein wieder da und nach kurzer Zeit ist es gleich wieder sehr heiß. Schnell wird beim Spar in Brixlegg noch eingekauft und schon fahren wir retour zum Campingplatz tauschen Freizeitkleidung gegen Motorradoutfit und starten um 14 Uhr zum Aachensee. Es geht durch Kramsach, Münster, Jenbach und dann sehr kurvig steil hinauf zum Aachensee. Nun fahren wir den 10km langen See entlang, rechts von uns der Rofan (Sonnwendgebirge) und links der Aachensee. Sehr idyllisch und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Jeder Berggipfel ist klar sichtbar. Am Ende des Sees kehren wir in ein Landgasthaus ein und stärken uns ein wenig. Noch während wir unseren Wurstsalat essen, ziehen sehr rasch dunkelschwarze Wolken auf und die Kellnerinnen beginnen hektisch Tischtücher aus dem Garten rein zu räumen. So sind auch wir sehr flott fertig und fahren sehr schnell Richtung Campingplatz. Immer im Rücken die schwarzen Wolken die uns so richtig verfolgen. Jedoch haben wir es geschafft, denn punktgenau kommen wir auf unseren Platz und der Himmel schüttet aus. Nach 20 Minuten ist alles vorbei und wir können noch in der Sonne Kaffee trinken. Abends gibt’s heute Spaghetti mit Salat Motorrad Km: 74 11.06. 2009 Da der für heute angesagte Wetterbericht leider stimmen dürfte, verbringen wir den Vormittag gemütlich an unserem Platz. Immer wieder regnet es und auch sonst ist es sehr bewölkt. Um 12 Uhr hört der Regen auf und die Sonne lacht vom Himmel. Schnell machen wir uns bereit und sitzen bereits um 12.15 auf dem Motorrad. Zum „Wilden Kaiser“ wollen wir heute. Es geht von Kramsach nach: Breitenbach - Wörgl - Söll (kurze Rast, wird doch hier der „Bergdoktor“ gedreht) - Scheffau - Ellmau - Going - St. Johann in Tirol (nun schüttet es- wir kehren in einem Kaffeehaus ein und gönnen uns einen Topfenstrudel bzw. eine Schokosahnetorte- die Tiroler kennen kein Obers, NUR Sahne), kurz darauf wieder Sonnenschein und wir fahren weiter rund um das Kaisergebirge (den “wilden“ und den „zahmen“) Nun scheint die Sonne wieder recht heiß, wir parken in der Altstadt von Kufstein und bewundern die schöne Festung. Kurz entschlossen wollen wir dort hinauf. Allerdings finden dzt. die Ritterspiele statt und daher wollen „die“ von uns 16.- pro Person. Da verzichten wir und gönnen uns stattdessen in einem Gartenlokal jeder ein Getränk. Nachdem wir uns noch „unser“ Stamperl von Kufstein besorgt haben geht’s wieder Richtung heimwärts. Eigentlich wollten wir ja mit dem Sessellift auf den Wilden Kaiser rauf fahren, da er aber all seine Spitzen hinter Wolken verbirgt, werden wir das zu mindestens heute nicht tun. Um 17.30 sind wir am Campingplatz bei strahlendem Sonnenschein. Doch kurz danach ziehen starke Stürme auf, überall sind Menschen damit beschäftigt Zelte neu oder besser zu verspannen. Nach einer angenehmen Dusche wird heute wieder gegrillt. Motorrad Km: 130 12.06. 2009 Heute ist es soweit, wir laden das Motorrad ins Auto und Toni fährt zu dem alljährlich stattfindenden Kawasakitreffen nach Bayern. Ich ziehe es vor in Tirol zu bleiben habe ich doch noch gut in Erinnerung wie erwachsene Männer 2 ½ Tage Motorräder und deren Einzelteile „anstarren“ und über diese diskutieren. Ausgestattet ist er mit Unterlagsmatte, Schlafsack, 12 Flaschen Bier, 12 Waldviertler und sechs Flaschen Wein. (allerdings als Mitbringsel nicht für den Eigenbedarf) So beschließe ich gleich eine Radtour zu unternehmen. Ich möchte gerne ins Zentrum von Kramsach, so frage ich an der Rezeption nach einem Weg ohne die stark befahrene Bundesstraße benutzen zu müssen. Die nette Dame an der Rezeption sagt mir ich müsse hinter dem Campingplatz nur das Rad rauf schieben und dann geht der Höhenweg bis nach Kramsach. Ziemlich beleidigt verlasse ich die Rezeption. „Ich und Rad schieben!!“ So fahre ich bald bei strahlendem Wetter los. Nach ca. 20 Metern war es soweit. Ich schiebe mein Rad hinauf!!! (Unglaublich die Steigung) Nach ca. 15 Minuten schieben komme ich auf dem Höhenweg an. Toller Ausblick und eine sehr liebe kleine Kapelle kann ich erkennen und außerdem sehe ich wie die Straße weitergeht, nämlich zwar bergab aber noch steiler. Als ich da runter fahre denke ich nur noch an die Rückfahrt. Nach 2,7km (sicher nicht länger als 5 Minuten und ich schätze an die 30km/H) komme ich in Kramsach an. Ich fahre durch den Ort besichtige eine Kirche und fahre noch weiter Richtung Rattenberg. Jedoch lässt mich die Unruhe über den bevorstehenden Heimweg sehr bald umdrehen. Und dann wieder rauf auf die Höhenstraße (NICHT geschoben, allerdings 3 Pausen). Und so bin ich nach einer Stunde (für 2,7km!!!) wieder am Campingplatz. Unser Thermometer in der Sonne zeigt 44°. Somit habe ich gerade beschlossen Rad fahren ist für mich nur etwas im Osten des Landes. Ich regeneriere kurz, trinke einen Kaffee und beschäftige mich dann etwas mit Hausarbeit. Den restlichen Tag bzw. Abend verbringe ich mit lesen. Schon ein bisserl mulmig so einsam am Campingplatz. 13.06. 2009 Nach einem sehr langen Frühstück und Zeitung lesen habe ich beschlossen heute NUR NICHTS zu tun. So knalle ich mich in die Sonne und dort bleibe ich bis diese wieder untergeht. Ich habe zwei Romane gelesen und den Tag sehr genossen. 14.06. 2009 Toni kommt am späten Vormittag von seinem Motorradtreffen aus Bayern zurück. Mit im Gepäck Original Weißwürste und Laugenbrezeln sowie den dazugehörigen Senf. So wissen wir schon was unser Abendessen heute wird. Nun muss er sofort duschen. (3Tage schwitzen ohne Dusche und jeden Abend am Lagerfeuer das war geruchstechnisch etwas zu viel) Danach starten wir bei knapp 30° noch einmal ins Zillertal. Die Erlebnissennerei Zillertal ist unser erstes Ziel. Dort ist heute Genussfest. Zuerst machen wir eine Besichtigung in die Käserei. Mit einem Handy, dass auf Knopfdruck immer die aktuellen Stationen erklärt. Wirklich sehr interessant. Und danach gibt’s eine Käseverkostung mit acht verschiedene Käsesorten auf einem Teller. Beim mildesten muss man anfangen und im Uhrzeigersinn weiter essen. Dazu eine Beschreibung von jedem Käse. Und natürlich als Beilage Bauernbrot und Butter aus der Sennerei. Selbstverständlich spielt dazu live original Zillertaler Hausmusik. Im Shop der Käsesennerei kaufen wir dann noch je 10 dkg milden und würzigen Bergkäse, der uns am besten geschmeckt hat. Nun fahren wir weiter. Ein Stück retour nach Fell am Ziller und hinauf auf den Gerlospass. Wieder einmal müssen wir erkennen, dass hier die Gegend der Reichen ist. (vor allem was Wintersport betrifft) Unmengen an „Schicki- Micki“ Hotels stehen da herum. Oben am Pass pausieren wir auf 1500 Höhenmeter und können nicht nur die faszinierenden Berge sondern auch noch einen idyllischen Stausee bewundern. Einen kurzen Schritt ins Salzburger Land und schon fahren wir wieder retour. Sehr, sehr viele Motorräder sind hier unterwegs. So sind wir um 18 Uhr am Campingplatz und genießen noch die Sonne. Wir gehen zum See, aber nur Toni ist es heiß genug um darin zu baden. Ich kühle nur meine Beine ab. Dann gibt’s unser bayrisches Weißwurstnachtmahl und jetzt es ist 21.50 hat es draußen noch immer 23° und im Wohnwagen 28° (ich hoffe es kühlt bald ab) Motorrad Km: 140 15.06. 2009 Den Vormittag verbringen wir in unserem gemütlichen Vorzelt, denn draußen ist es etwas feucht. Allerdings hört es zu Mittag auf und wir schwingen uns aufs Motorrad. Zuerst schauen wir uns den „lustigen Friedhof“ von Kramsach an. (Museumsfriedhof mit lauter witzigen Grabinschriften) Dann geht’s weiter nach Kufstein, denn nun sind die Ritterspiele vorbei und man kann zu normalen Preisen die Festung besichtigen. Nach 45km sind wir am Ziel, kaufen uns Eintrittskarten (9,90 pro Person) und schon fahren wir mit der gläsernen Panoramabahn Kaiser Maximilian auf die Festung Kufstein. Eine Menge gibt es hier oben auf dem beschrifteten Rundgang zu besichtigen. Heldenorgel, Schlossrondel mit Trittradmaschine, ehemaliges Staatsgefängnis, Heimatmuseum, Archäologische Ausstellung, Elisabethbatterie mit Kanonen, Nutzpflanzen und Kräutergarten, Felsengang, tiefer Brunnen und noch einiges mehr. Nach ca. 2 Stunden fahren wir wieder hinunter. Inzwischen ist es wieder sehr, sehr heiß. So schleppen wir nicht nur die Helme sondern auch die schweren Lederjacken mit uns herum. In der Fußgängerzone von Kufstein pausieren wir dann, kaufen uns beim Spar jeder eine Leberkäsesemmel und genießen diese auf einem Bankerl. Da es nun schon 17Uhr ist geht’s wieder Richtung Kramsach. Heute Abend kocht Toni ein Gröstl aus den Rest'ln die wir noch haben. Dazu einen Paradeissalat. Abends ist es noch sehr lange heiß, ja sogar dann auch schwül. Als wir um 22:30°° schlafen gehen kann man schon riesige Gewitterwolken erkennen. Motorrad Km: 110 16.06. 2009 In der Nacht haben schwere Gewitter gewütet, von denen am Vormittag noch leider Auswirkungen zu spüren sind. Heute müssen wir schon abbauen, da wir morgen sehr zeitig losfahren wollen. So beginnen wir gegen Mittag mit den diversen Aufräumungsarbeiten. Leider ist dzt. unser Zelt noch „waschelnass“. Jedoch lässt uns die Sonne nicht im Stich und so haben wir am frühen Nachmittag alles trocken im Auto. Nur Tisch und Sesseln lassen wir uns noch, so können wir noch in der Sonne jausnen. Da wir nun ernsthaft beschlossen haben unseren Winterurlaub hier zu verbringen machen wir nun noch einen langen Spaziergang über den Campingplatz um uns einen schönen Platz für den Winter auszusuchen. Leider müssen wir dann erfahren, dass die meisten Plätze schon vorreserviert sind. Doch einen der uns gefällt finden wir dann doch noch. So reservieren wir ab 28.2.2010 den Stellplatz Nummer 8 mit Blick auf die Berge, den See und trotzdem nahe dem Sanitärgebäudes. Abends gibt’s heute spare rips am Campingplatz so ist dieses unser letztes Nachtmahl. 17.06. 2009 Heimreise Abfahrt: 8.20 Ankunft in der Lobau: 15.00 Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub
Hier gibt es die Fotos